(11) Das vorzeitige Aus

Wie oft hatte ich im Gedanken schon den Lauf absolviert. Ich stellte mir vor, wie ich durch den Schlamm robbte, über Holzwände krabbelt, durch das Schaumbad glitschte. Ein bisschen außer Atem und in dem Bewusstsein, das schwächste Glied im Team zu sein, aber dennoch ein echter Superheld. Ich bin überzeugt, dass wir es geschafft hätten. …

(10) Die Verwandlung

Ich war eigentlich nie ein großer Läufer. Mir ging schon immer schnell die Puste aus und ich empfand das Laufen in meiner Jugend als eine schreckliche Qual. Auch das Klettern gehörte lange Zeit nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Warum auch? Bereits seit meiner Kindheit habe ich Angst vor der Höhe. Und nicht zu vergessen, dass meine …

(9) Das Vorbild

Noch zwei Monate bis zum Lauf. Nach meinem kurzen Ausfall habe ich wieder zu Kraft gefunden, doch es gibt noch viel zu tun: Ich muss die Angst vor Hindernissen verlieren, meine Wackelpudding-Arme müssen fester werden und ich muss lernen, meinen Hintern schnell und effizient durch die Landschaft zu katapultieren. Ich quäle mich und habe regelmäßige …

(8) Der Rückschlag

Traurig schaue ich in den Spiegel und sehe eine elende, bemitleidenswerte Gestalt. Nach drei Monaten besten Trainingsergebnissen, war das schlimmste passiert, was hätte passieren können: Ich hatte mich erkältet. Doch ich war nicht bereit, als schniefendes, schnäutzendes Schleimmonster zu enden.

(7) Gastbeitrag: Die Heldenreise

Tagebucheintrag von Runtastico Da ich mich bei den gemeinsamen Vorbereitungen bislang vor allem durch Abwesenheit auszeichnen konnte, will ich nun auf diesem Weg einen Beitrag zu unserem gemeinsamen Abenteuer leisten. Unsere tapfere Anführerin Madame Maus und der herculanische Outdoor Jim kann ich aber als Zeugen aufrufen, dass ich weder einen Sinn für Gleichgewicht habe, noch …